Sonntag, 16. November 2014

Wochenbericht zum 16.11.14 - wikifolio nirvana global resources

Die Wertentwicklung meines Zertifikats wikifolio nirvana global resources war im Wochenverlauf stabil. Es wurde keine Transaktion im Zeitraum getätigt. Der Investitionsgrad liegt daher bei 92%.
Das Bild bei den Rohstoffpreisen war differenziert, während Gold den Boden erreicht haben sollte, ist der Turnaround bei Eisenerz und Öl noch nicht erkennbar. Sehr positiv war die Woche für Uran, was sich ebenfalls in der Kursentwicklung von Cameco – die größte Position des Zertifikats  - zeigte.

Bevor ich auf Gold zurückkomme waren im Wochenverlauf drei Unternehmensnachrichten aus meiner Sicht wichtig. (1) Glencore reduziert die Kohleproduktion in Australien. Kohle ist in 2014 wahrscheinlich der Rohstoff, der das stabilste negative Umfeld hatte.  Aufgrund des einfachen  Abbaus ist der Kohlemarkt massiv im Ungleichgewicht, eine Besserung ist aktuell nicht zu erwarten, da viele (australische) Kohleminen langfristige Lieferverträge mit Transportunternehmen haben, so dass auch in dem Umfeld weiter unprofitabel produziert wird.

(2) BHP verkauft das Projekt Nickel West jetzt doch nicht, was die Vermutung nahelegt, dass man das günstige Nickelumfeld nutzen will, um einen besseren Preis zu erzielen. Ich spiele Nickel aktuell über die Vale Position – allerdings mit keinem Erfolg.

(3) Ein Grund warum Vale nicht läuft, ist das aktuelle Preisniveau bei Eisenerz. In diesem Zusammenhang prüft Fortescue (FMG), der viertgrößte Eisenerzproduzent, ob man nicht stärker diversifizieren sollte. Dies ist insofern wichtig, da FMG stark zukünftige Eisenerzproduktion plant (und damit die Marktverwerfungen produziert). Sollten Investitionen in andere Bereiche erfolgen, wäre das sehr positiv für Eisenerz.          

Der im Wochenverlauf veröffentlichte Report „Gold Demand Trends Q3“ vom World Gold Council war negativer als von mir eingeschätzt. Während die Schmuck- und Technology und Zentralbanknachfrage rückläufig sind, war die Investmentnachfrage aufgrund weniger ETF-Verkäufe positiv.  Allerdings bei genauerem Hingucken sind zwei positive Punkte zu nennen: (1) die indische Schmucknachfrage verbessert sich qoq konstant. Dies ist vor dem Hintergrund der Strafzölle zu sehen, gleichzeitig ist Indien einer der größten Nachfrager. (2) Dem steht gegenüber, dass zunehmend niedrigere Angebot aus Recylingmaterial. Sprich das aktuelle Umfeld ist für die „Lagerauflösung“ zu niedrig.  Rund 25% des Zertifikats sind in Goldminen investiert. Ich denke der Boden bei Gold ist erreicht und die Aktien sollten von hier wieder ins Positive steigen.

Mir ist eine Studie der Deutschen Bank zu lesen gekommen, die besagt, dass Rohstoffmärkte vor allem dann outperformen, wenn die FED die Zinsen erhöht. Die FED hat mit der letzten Meldung die Zinswende bestätigt. Möglicherweise gilt dies schon für Industriemetalle. Diese sehen derzeit vor allem ein Destocking, können allerdings die Preise halten, was für eine gute Nachfrage spricht.

Mit der aktuellen Performance – vor allem auch der Mikrocaps – bin ich nicht zufrieden. Als Fehler muss die zu geringe Fokussierung auf Kernwetten und eine zu niedrige bzw. dynamische Kasseposition ausgemacht werden. An diesen Punkten muss in der kommenden Aufwärtsbewegung gearbeitet werden. Ich gehe davon aus, dass die Aussichten für die Minenunternehmen wesentlich besser sind, als in den aktuellen Notierung angedeutet ist. Informationen über Transaktionen werden mittlerweile täglich per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.

Sonntag, 9. November 2014

Wochenberichte vom 8.11.14 - restliche wikifolio nirvana Zertifikate


Wochenbericht zum 08.11.14


Die Wertentwicklung meines Zertifikats wikifolio nirvana global resources war im Wochenverlauf stabil. Es wurde keine Transaktion im Zeitraum getätigt. Der Investitionsgrad liegt daher bei 92%.

Im Wochenverlauf haben die Rohstoffpreise nicht geholfen. Der Ölpreis fiel weiterhin angebotsbedingt. Es scheint so, dass die USA und Saudi Arabien Druck über den Ölpreis auf Russland ausüben wollen. Sollte dies war sein wird Putin ein sehr großes Interesse haben Europa weiterhin mit Öl zu beliefern und im Gegenzug Devisen zu erhalten. BHP hat erstmals amerikanisches Öl exportiert – bisher war dies nicht erlaubt.

Ebenfalls Eisenerz und Gold zeigten Preisrückgänge im Wochenverlauf. Während sich die Lagersituation bei Eisenerz verknappt und die Stahlnachfrage weiterhin gut ist, wundert mich die Schwäche. Bei Gold habe ich vorerst kapituliert. Während der Goldpreis zu Beginn der Woche unter 1.140 USD je Unze, war das Wochenende sehr spannend. Die Goldminen stiegen bereits donnerstags gute 5% (während der Goldpreis fiel), am Freitag konnten Sie dann wieder Stärke beweisen (allerdings mit einem um 3% gestiegenen Goldpreis). Zwei  Ereignisse rücken näher: der Bericht des World Gold Council zu Q3 und das Referendum in der Schweiz. Gerade das letzte wird Wegweisend sein für viele Zentralbanken.

Mir ist eine Studie der Deutschen Bank zu lesen gekommen, die besagt, dass Rohstoffmärkte vor allem dann outperformen, wenn die FED die Zinsen erhöht. Die FED hat mit der letzten Meldung die Zinswende bestätigt. Möglicherweise gilt dies schon für Industriemetalle. Diese sehen derzeit vor allem ein Destocking, können allerdings die Preise halten, was für eine gute Nachfrage spricht.

Mit der aktuellen Performance – vor allem auch der Mikrocaps – bin ich nicht zufrieden. Als Fehler muss die zu geringe Fokussierung auf Kernwetten und eine zu niedrige bzw. dynamische Kasseposition ausgemacht werden. An diesen Punkten muss in der kommenden Aufwärtsbewegung gearbeitet werden. Ich gehe davon aus, dass die Aussichten für die Minenunternehmen wesentlich besser sind, als in den aktuellen Notierung angedeutet ist. Informationen über Transaktionen werden mittlerweile täglich per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.

 

 

Wochenbericht zum 08.11.2014

Im Wochenverlauf konnte mein Zertifikat wikifolio nirvana special situations eine stabile Performance aufweisen. Gleichwohl war der Verlauf eine starke Achterbahn. Es wurden eine Transaktionen im Wochenverlauf getätigt – Kauf von Portugal Telecom. Die größten Positionen im Zertifikat sind weiterhin: Bougainville, Cameco, Deutsche Bank und Samsung in Summe mit fast 50% Gewicht.

Aufgrund einer positiven Nachricht – Portfoliooptimierung bei Portugal Telecom wurde diese Position weiter gekauft. Gleichwohl war die Aktienreaktion nicht so positiv wie von mir angenommen. Aufgrund der schwierigen Eigentumsverhältnisse kam PT in den vergangenen Monaten unter Druck. Unabhängig vom Großaktionär Espirito, ermittele ich einen signifikanten höheren DCF-Zielkurs für das Telekomgeschäft.

Die Märkte waren in Summe eher positiv, vieles spricht nun für eine Jahresendrallye. Zumal einige Marktakteure durch stärkeres Engagement an den Aktienmärkten Performance nachholen müssen. Dementsprechend sollt Kursschwäche zum Aufbau genutzt werden. Für viele Investoren gilt, der Weg des größtmöglichen Schmerzes führt weiter nach oben. All diejenigen, die hier auf schwächere Kurse hoffen, müssen wohl oder Übel mit den folgenden Tatsachen leben: Die EZB wird expansiver, die US-Zwischenwahlen reduzieren die Unsicherheit, die Saisonalität spricht für die Aktie, die BoJ druckt massiv Geld, China hat das Potenzial ein neues Wirtschaftsprogramm anzukündigen und die Berichtssaison ist vor allem in den USA eher besser. In gut einer Woche ist eine Menge Unsicherheit aus dem Markt genommen worden. Ebola, Ukraine und ISIS sind nur noch Randnotizen.

Ein guter Arbeitsmarktbericht am Freitag unterstreicht, dass der US-Aktienmarkt auf einem guten Weg ist und die europäische Wachstumsschwäche wird davon übertüncht. Ein wenig eingefangen werden dürfte diese anfängliche positive Reaktion dann aber recht zügig von dem natürlichen Reflex, dass zwangsläufig höhere Renditen in den USA die Folge sein müssen, die wiederum den Aktienmarkt belasten. Jeder Versuch den S&P 500 zu shorten, wird aber nur von kurzer Dauer sein da es zu viele Investoren gibt, die bei leicht schwächeren Kursen sofort wieder die Hand aufhalten werden und mit Blick auf eine sich verbessernde US-Wirtschaft den Markt kaufen.

Während der Goldpreis zu Beginn der Woche die Kapitulation erleiden musste, war das Wochenende sehr spannend. Die Goldminen stiegen bereits donnerstags gute 5% (während der Goldpreis fiel), am Freitag konnten Sie dann wieder Stärke beweisen (allerdings mit einem um 3% gestiegenen Goldpreis). Zwei  Ereignisse rücken näher: der Bericht des World Gold Council zu Q3 und das Referendum in der Schweiz. Gerade das letzte wird Wegweisend sein für viele Zentralbanken.

Noch keine Erholung sieht der Ölpreis. Gleichwohl gibt es eine Studie der Deutschen Bank, die besagt, dass Rohstoffmärkte vor allem dann outperformen, wenn die FED die Zinsen erhöht. Die FED hat mit der letzten Meldung die Zinswende bestätigt.

Mit der aktuellen Performance – vor allem auch der Mikrocaps – bin ich nicht zufrieden. Als Fehler muss die zu geringe Fokussierung auf Kernwetten und eine zu niedrige bzw. dynamische Kasseposition ausgemacht werden. An diesen Punkten muss in der kommenden Aufwärtsbewegung gearbeitet werden. Über Trades informiere ich gerne per Twitter. Mein Account dort heißt wikifolio nirvana: über Folger freue ich mich sehr.

 
 

Wochenbericht zum 09.11.2014

Das Zertifikat nirvana golden nuggets stieg von niedrigem Niveau leicht um 200 BP im Wochenverlauf. Das schwierige Umfeld für Gold hielt im Wochenverlauf an, endete aber sehr positiv. Es wurden keine Transaktionen durchgeführt. Der Investitionsgrad liegt rund 84%.

Der Goldpreis leidet weiterhin unter massiven Abflüssen bei physisch besicherten ETFs und befindet sich aus charttechnischer Sicht nach dem Unterschreiten einer wichtigen Unterstützungszone in einer angeschlagenen Verfassung. Der starke Dollar, steigende US-Zinsen und die neuen Rekordhochs beim Dow Jones und S & P 500 haben das Interesse an der Krisenwährung Gold zunächst deutlich abklingen lassen. Dies ist vor allem die Argumentationskette der Goldbären.

Die Goldbullen – die natürlich in der Unterzahl derzeit sind, verweisen auf die aktuellen Probleme (ISIS, Ukraine-Russland, Ebola) und die starke physische Nachfrage aus den USA und Australien. Viel wichtiger ist aber dass mit Indien und China, die beiden größten Konsumenten massiv Gold nachfragen (über 60% der Nachfrage geht in diese beiden Länder).

Vor dem Wochenende holte das gelbe Edelmetall einen großen Teil des zuvor erlittenen Wochenverlusts aber wieder auf. Als Grund wurde an den Märkten der enttäuschende US-Arbeitsmarktbericht für Oktober genannt. Mit lediglich 214.000 neu geschaffenen Stellen wurden die Erwartungen der Analysten deutlich verfehlt und verhalfen dem Goldpreis zu einem Tagesgewinn in Höhe von 2,4 Prozent. Dadurch wurde das Wochenminus auf 0,2 Prozent begrenzt.

Zwei  Ereignisse rücken näher: der Bericht des World Gold Council zu Q3 und das Referendum in der Schweiz. Gerade das letzte wird Wegweisend sein für viele Zentralbanken.

Während ich bisher enttäuscht über die Performance war, ist das Gefühl der Kapitulation nach den dramatischen Kursrückgängen nahe. Nichtsdestotrotz sehe ich die Chancen derzeit höher. Es gibt mehr bekannte Nachfrager als Verkäufer. Aus meiner Sicht baut sich eine enorme Shortblase auf, da ein Großteil des gekauften Goldes geliehen ist. Mit dem Schweizer Referendum und dem World Gold Council Report (Mitte November) sollten zwei positiven Katalysatoren vorhanden sein. Die Förderkosten entsprechen dem Spotpreis, also auch von hier nur noch wenig downside Potenzial. Information über Trades werden von mir derzeit per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.
 

 

Wochenbericht zum 08.11.2014 - wikifolio nirvana absolute return

Mein Zertifikat nirvana absolute return konnte im Wochenverlauf eine stabile Performance aufweisen. Es wurden keine Transaktionen durchgeführt. Die Kasseposition liegt weiterhin bei 15% gefallen. Die größte Aktienposition bleibt die Deutsche Börse. Allerdings ist Union Pacific und Antofagasta nennenswert aufgebaut worden.

Die Märkte waren im Wochenverlauf positiv. Für viele Investoren gilt, der Weg des größtmöglichen Schmerzes führt weiter nach oben. All diejenigen, die hier auf schwächere Kurse hoffen, müssen wohl oder Übel mit den folgenden Tatsachen leben: Die EZB wird expansiver, die US-Zwischenwahlen reduzieren die Unsicherheit, die Saisonalität spricht für die Aktie, die BoJ druckt massiv Geld, China hat das Potenzial ein neues Wirtschaftsprogramm anzukündigen und die Berichtssaison ist vor allem in den USA eher besser. In gut einer Woche ist eine Menge Unsicherheit aus dem Markt genommen worden. Ebola, Ukraine und ISIS sind nur noch Randnotizen.

Ein guter Arbeitsmarktbericht am Freitag unterstreicht, dass der US-Aktienmarkt auf einem guten Weg ist und die europäische Wachstumsschwäche wird davon übertüncht. Ein wenig eingefangen werden dürfte diese anfängliche positive Reaktion dann aber recht zügig von dem natürlichen Reflex, dass zwangsläufig höhere Renditen in den USA die Folge sein müssen, die wiederum den Aktienmarkt belasten. Jeder Versuch den S&P 500 zu shorten, wird aber nur von kurzer Dauer sein da es zu viele Investoren gibt, die bei leicht schwächeren Kursen sofort wieder die Hand aufhalten werden und mit Blick auf eine sich verbessernde US-Wirtschaft den Markt kaufen.

Im Wochenverlauf musste Bilfinger die vierte Gewinnwarnung aussprechen. Dies ist sehr ärgerlich, weil mit einem möglichen Dividendencut eine weitere negative Nachricht im Köcher ist. Gleichwohl unterstellt man, dass Bilfinger im nächsten Jahr etwa 4 EUR je Aktie verdienen kann, ist die aktuelle Bewertung attraktiv.

Weiterhin bin ich für dieses Portfolio sehr zuversichtlich, will allerdings die Anzahl der Wetten zugunsten des Gewichts einzelner Wetten erhöhen. Insgesamt kann ich mir weiterhin vorstellen, dass das Zertifikat zum Jahresende neue Hochs erreichen sollte. Meine Zuversicht fußt dabei auf bessere Märkte. Informationen über Trades werden von mir per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.

Sonntag, 2. November 2014

Wochenbericht zum 02.11.14 - wikifolio nirvana global resources

Die Wertentwicklung meines Zertifikats wikifolio nirvana global resources war im Wochenverlauf verlauf leicht negativ. Es wurde keine Transaktion im Zeitraum getätigt. Der Investitionsgrad liegt daher bei 92%.

Trotz vieler geldpolitischer Nachrichten und einem Drehen der Kapitalmärkte konnte der Rohstoffsektor nicht zulegen. Dies liegt einerseits am Gold, welches trotz Probleme (ISIS, Ukraine-Russland, Ebola) und der aktuell starken physischen Nachfrage aus den USA und Australien, nicht die wichtige physiologische Chartmarke von 1.200 USD je Goldunze halten konnte. Dies ging einher mit dem stoppen der expansiven Geldpolitik seitens der USA. Die bevorstehende Zinserhöhung wird früher für Mitte 2015 gesehen, damit sollten sich der Theorie nach die Opportunitätskosten für das Goldhalten erhöhen. Auch die Fortführung der japanischen expansiven Geldpolitik (ca. 13% Ausweitung der BoJ-Bilanz) half dem Goldpreis nicht. Die Stärke des USD wirkt ebenfalls negativ auf den Goldpreis.

Allerdings muss man auch festhalten, mit Indien und China fragen die beiden größten Konsumenten massiv Gold nach (über 60% der Nachfrage geht in diese beiden Ländern). Ende November kann die Schweiz als weiter Käufer am Markt auftreten, falls die Schweizer in einem Volksreferendum für die Erhöhung der Goldreserven stimmen (derzeit 44% Befürworter, 39% nicht-Befürworter).

Von den Ergebnissen berichteten schlechter: Aegnico Eagle, Kinross und Goldcorp, während Newmont und Barrick besser berichteten. Problematisch bleibt weiterhin die geringe bzw. nach wie vor negative FCF-Generierung. Goldcorp hat auf diesem Niveau nun eine Dividendenrendite von über 3%.  

Andererseits laufen die Mikrocaps und Vale nicht. Vale berichtete einen Gewinn unter Markterwartung, was im Wesentlichen auf tiefere Eisenerzpreise und gestiegenen Kosten zurückzuführen war. Das Industriemetallgeschäft um Kupfer und Nickel lag leicht über Erwartungen. Nichtsdestotrotz bleibt die FCF-Generierung problematisch.  Die brasilianischen Wahlen hatten keinen positiven Effekt auf den lokalen Kapitalmarkt. Die Zahlen von Cameco waren ebenfalls schwächer, was im Wesentlichen auf die Streiks in zwei Minen zurückzuführen war. Gleichwohl steigt der Uranpreis leicht, was positiv für das Sentiment ist.  

Mit der aktuellen Performance – vor allem auch der Mikrocaps – bin ich nicht zufrieden. Als Fehler muss die zu geringe Fokussierung auf Kernwetten und eine zu niedrige bzw. dynamische Kasseposition ausgemacht werden. An diesen Punkten muss in der kommenden Aufwärtsbewegung gearbeitet werden. Ich gehe davon aus, dass die Aussichten für die Minenunternehmen wesentlich besser sind, als in den aktuellen Notierung angedeutet ist. Informationen über Transaktionen werden mittlerweile täglich per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.

Wochenbericht zum 02.11.2014 - wikifolio nirvana special situations

Im Wochenverlauf konnte mein Zertifikat wikifolio nirvana special situations leicht zulegen (30 BP). Problematisch sind die geringen Wetten und die Anzahl der Unternehmen, daher werden in der nächsten Bewegung die Ausprägungen der Wetten erhöht und die Anzahl reduziert. Es wurden keine Transaktionen im Wochenverlauf getätigt. Die größten Positionen im Zertifikat sind weiterhin: Bougainville, Cameco, Deutsche Bank und Samsung in Summe mit fast 50% Gewicht. Der Investitionsgrad liegt weiterhin bei 92%.

Die Berichtssaison ist im vollen Gang. Dabei läuft die USA besser als Europa. Die Woche war geprägt von zwei Zentralbanksitzungen. Die FED beendete ihre expansive Geldpolitik und in Japan eröffnete die BoJ eine neue Runde. Demnach soll hier die Bilanzsumme um 13% steigen. Mit den letztem Programm konnte man mit 20% Zuwachs ein GDP Wachstum von weniger als einem Prozent erzielen, daher ist der Schritt mit Vorsicht zu sehen. Mit dem schwächeren Yen (ggü. dem USD) kann man möglicherweise die Inflation antreiben, allerdings bei fallenden Öl- und Kohlekosten wird dies schwierig sein.   

In der kommenden Woche wird der Fokus auf der Eurozone liegen, hier wird die EZB tagen und möglicherweise auch expansiver werden (schwacher Euro) und die EU Kommission wird ein Fiskalprogramm über 300 Mrd. EUR verkünden. Dies hat weiteres Potenzial die europäischen Märkte steigen zu lassen.

Im Wochenverlauf veröffentlichten die Deutsche Bank (leicht negativ), Cameco (schwächer) und Vale (schlechter) Zahlen, die Kursreaktion war unterschiedlich. Eine starke Kursreaktion gab es bei Portugal Telecom, wo neuerliche Übernahmegerüchte im brasilianischen Markt aufgekommen sind. In der kommenden Woche werden vor allem die Ergebnisse von Lanxess im Zentrum meiner Aufmerksamkeit stehen werden.     

Gold konnte trotz Probleme (ISIS, Ukraine-Russland, Ebola) und der aktuell starken physischen Nachfrage aus den USA und Australien, nicht die wichtige physiologische Chartmarke von 1.200 USD je Goldunze halten. Dies ging einher mit dem stoppen der expansiven Geldpolitik seitens der USA. Die bevorstehende Zinserhöhung wird früher für Mitte 2015 gesehen, damit sollten sich der Theorie nach die Opportunitätskosten für das Goldhalten erhöhen. Auch die Fortführung der japanischen expansiven Geldpolitik (ca. 13% Ausweitung der BoJ-Bilanz) half dem Goldpreis nicht. Die Stärke des USD wirkt ebenfalls negativ auf den Goldpreis.

Allerdings muss man auch festhalten, mit Indien und China fragen die beiden größten Konsumenten massiv Gold nach (über 60% der Nachfrage geht in diese beiden Ländern). Ende November kann die Schweiz als weiter Käufer am Markt auftreten, falls die Schweizer in einem Volksreferendum für die Erhöhung der Goldreserven stimmen (derzeit 44% Befürworter, 39% nicht-Befürworter).

Von den Ergebnissen berichteten schlechter: Aegnico Eagle, Kinross und Goldcorp, während Newmont und Barrick besser berichteten. Problematisch bleibt weiterhin die geringe bzw. nach wie vor negative FCF-Generierung. Goldcorp hat auf diesem Niveau nun eine Dividendenrendite von über 3%.  

Ebenfalls im Zertifikat enthalten ist eine Wette auf den Ölpreis. Dieser kann weiterhin nicht steigen, was für das Überangebot vor allem in den USA spricht. Gleichwohl hat der gesunkene Ölpreis einen positiven Effekt auf das zu erwartende Wirtschaftswachstum von 0,5%. Daher wird möglicherweise eine größere zukünftige Wette auf Transportunternehmen getätigt.  

Die Zahlen von Samsung waren ebenfalls eher schwach, folgende Textzeilen sind von Reuters.de übernommen: „Der weltweit größte Smartphone-Hersteller Samsung hat das schwächste Quartalsergebnis seit mehr als drei Jahren verbucht. Nach den am Donnerstag vorgelegten endgültigen Zahlen brach der Betriebsgewinn von Juli bis September gegenüber dem Vorjahrszeitraum um 60,1 Prozent ein auf umgerechnet 3,09 Milliarden Euro. Das ist das schwächste Vierteljahr seit dem zweiten Quartal 2011. Für das vierte Quartal gab sich der Konzern vorsichtig optimistisch: Es werde ein Gewinnanstieg erwartet, Grund sei vor allem die saisonal bedingt starke Nachfrage nach Fernsehgeräten. Der Ausblick für die Handy-Sparte bleibe aber unsicher, erklärte der Konzern weiter. Hier rechnen Experten mit dem schwächsten Betriebsergebnis seit drei Jahren - trotz des neuen Galaxy Note 4. Die Zeiten, da Samsung Rekordverkäufe bei seinen Handys vermeldete, sind Analysten zufolge vorbei. Samsung macht vor allem die wachsende Konkurrenz des US-Konzerns Apple und der chinesischen Hersteller zu schaffen. Die Handys der Südkoreaner sind zwar billiger als die iPhones von Apple, aber teurer als die chinesischen Geräte etwa von Lenovo und Xiaomi.“ Was hier nicht berücksichtigt wird sind die Aussichten des wichtigen Halbleiterbereichs. Unterstellt man eine normalisierte Marge von 10% ergibt sich hier ein Upside von rund 50%.

Mit der aktuellen Performance – vor allem auch der Mikrocaps – bin ich nicht zufrieden. Als Fehler muss die zu geringe Fokussierung auf Kernwetten und eine zu niedrige bzw. dynamische Kasseposition ausgemacht werden. An diesen Punkten muss in der kommenden Aufwärtsbewegung gearbeitet werden. Über Trades informiere ich gerne per Twitter. Mein Account dort heißt wikifolio nirvana: über Folger freue ich mich sehr.

Samstag, 1. November 2014

Wochenbericht zum 02.11.2014 - wikifolio nirvana absolute return

Mein Zertifikat nirvana absolute return konnte im Wochenverlauf rund 50 BP gewinnen. Es wurden  zwei Käufe in Antofagasta und Vale getätigt. Die Kasseposition ist von 29% auf 15% gefallen. Die größte Aktienposition bleibt die Deutsche Börse. Allerdings ist Union Pacific und Antofagasta nennenswert aufgebaut worden.

Die Woche war geprägt von zwei Zentralbanksitzungen. Die FED beendete ihre expansive Geldpolitik und in Japan eröffnete die BoJ eine neue Runde. Demnach soll hier die Bilanzsumme um 13% steigen. Mit den letztem Programm konnte man mit 20% Zuwachs ein GDP Wachstum von weniger als einem Prozent erzielen, daher ist der Schritt mit Vorsicht zu sehen. Mit dem schwächeren Yen (ggü. dem USD) kann man möglicherweise die Inflation antreiben, allerdings bei fallenden Öl- und Kohlekosten wird dies schwierig sein.   

In der kommenden Woche wird der Fokus auf der Eurozone liegen, hier wird die EZB tagen und möglicherweise auch expansiver werden (schwacher Euro) und die EU Kommission wird ein Fiskalprogramm über 300 Mrd. EUR verkünden. Dies hat weiteres Potenzial die europäischen Märkte steigen zu lassen.

Bei der Ergebnissaison muss man festhalten: USA sehr gut, während Europa einige Gewinnwarnungen brachte. Besonders negativ sind Linde und Lufthansa in diesem Zusammenhang zu nennen. Im Wochenverlauf wurde spekulativ Antofagasta gekauft. Dies Kupferunternehmen ist deutlich gefallen, die Ergebnisse waren mehr oder weniger okay. Am Kupfermarkt ist ein Defizit entstanden, dieses kann sich aufgrund zwei möglicher Streiks (Grasberg und Antamina) noch ausweiten, gleichzeitig sind die Läger eher unterdurchschnittlich belegt.

Sehr enttäuschend waren die Ergebnisse von Vale. Der Eisenerzmarkt kann sich von der Überkapazitäten geschaffen durch die großen drei (BHP, Rio, Vale) nicht erholen, trotz guter Saisonalität. Im Fall von Vale enttäuschte ebenfalls die Kostenentwicklung. Hinzu kam, dass die Brasilienwahl von den Kapitalmärkten sehr schlecht aufgenommen wurde. Die Dividende ist vor dem Hintergrund der vorgelegten Zahlen im Risiko.

Von steigendem Risiko und damit höherer Volatilität hiervon profitiert die Deutsche Börse, was man auch den vorgelegten Zahlen sehen konnte. Weiterhin bin ich für dieses Portfolio sehr zuversichtlich, will allerdings die Anzahl der Wetten zugunsten des Gewichts einzelner Wetten erhöhen. Insgesamt kann ich mir weiterhin vorstellen, dass das Zertifikat zum Jahresende neue Hochs erreichen sollte. Meine Zuversicht fußt dabei auf bessere Märkte. Informationen über Trades werden von mir per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.

Wochenbericht zum 01.11.2014 - wikifolio nirvana golden nuggets

Das Zertifikat nirvana golden nuggets verlor im Wochenverlauf rund 13%. Dieser drastische Rückgang ist vor dem Hintergrund der Kapitulation am Goldmarkt zu sehen. Eine Vielzahl von Unternehmen berichtete im Zeitraum – ob gut oder schlecht – die Werte verloren. Grund hierfür war der Fall des Goldpreises unter 1.200 USD je Feinunze. Es wurden zwei Transaktionen durchgeführt – der Tausch des Goldhebelprodukts in ein defensiveres Papier. Der Investitionsgrad liegt rund 84%.

Trotz der schon beschriebenen Probleme (ISIS, Ukraine-Russland, Ebola) und der aktuell starken physischen Nachfrage aus den USA und Australien, fiel der Goldpreis unter die physiologische wichtige Chartmarke von 1.200 USD je Goldunze. Dies ging einher mit dem stoppen der expansiven Geldpolitik seitens der USA. Die bevorstehende Zinserhöhung wird früher für Mitte 2015 gesehen, damit sollten sich der Theorie nach die Opportunitätskosten für das Goldhalten erhöhen. Auch die Fortführung der japanischen expansiven Geldpolitik (ca. 13% Ausweitung der BoJ-Bilanz) half dem Goldpreis nicht. Die Stärke des USD wirkt ebenfalls negativ auf den Goldpreis.

Allerdings muss man auch festhalten, mit Indien und China fragen die beiden größten Konsumenten massiv Gold nach (über 60% der Nachfrage geht in diese beiden Ländern). Ende November kann die Schweiz als weiter Käufer am Markt auftreten, falls die Schweizer in einem Volksreferendum für die Erhöhung der Goldreserven stimmen (derzeit 44% Befürworter, 39% nicht-Befürworter).

Von den Ergebnissen berichteten schlechter: Aegnico Eagle, Kinross und Goldcorp, während Newmont und Barrick besser berichteten. Problematisch bleibt weiterhin die geringe bzw. nach wie vor negative FCF-Generierung. Goldcorp hat auf diesem Niveau nun eine Dividendenrendite von über 3%.  

Während ich bisher enttäuscht über die Performance war, ist das Gefühl der Kapitulation nach den dramatischen Kursrückgängen nahe. Nichtsdestotrotz sehe ich die Chancen derzeit höher. Es gibt mehr bekannte Nachfrager als Verkäufer. Aus meiner Sicht baut sich eine enorme Shortblase auf, da ein Großteil des gekauften Goldes geliehen ist. Mit dem Schweizer Referendum und dem World Gold Council Report (Mitte November) sollten zwei positiven Katalysatoren vorhanden sein. Die Förderkosten entsprechen dem Spotpreis, also auch von hier nur noch wenig downside Potenzial. Information über Trades werden von mir derzeit per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.