Samstag, 29. November 2014

Wochenbericht zum 30.11.2014 - wikifolio nirvana absolute return

Mein Zertifikat nirvana absolute return verlor rund 60 BP im Wochenverlauf und bleibt damit mit einem Wertzuwachs von rund 10% (ytd) mein bestes Zertifikat. Ich gehe davon aus, dass zum Jahreswechsel die aktuelle High Watermark wieder überschritten wird.  Es wurde eine Transaktion – Gewinnmitnahmen bei Deutsche Börse - durchgeführt. Die Kasseposition ist auf 21% gestiegen. Die größte Aktienposition bleibt die Deutsche Börse. Zweitgrößte Übergewichtung ist der Kupferproduzent Antofagasta.

Die Woche war recht ereignislos. Insgesamt konnten die Märkte leicht steigen, wovon die meisten Unternehmen profitieren konnten. Dies gilt insbesondere für Vodafone und Deutsche Börse. Mit der Opec Entscheidung die Fördermenge stabil zu halten, verlor der Ölpreis aufgrund des Überangebots massiv. Dies war schlecht für ENI und BHP, sollte aber für die volkswirtschaftlichen Daten eher positiv sein. Der GDP Effekt sollte bei 50 BP höherem Zuwachs liegen.  

Während Kupfer weiterhin positiv gesehen wird (+ Antofagasta), belastet der Eisenerzpreis (BHP, Vale). Bei BHP ist vor allem die aktuelle Dividendenrendite von 5% sehr interessant. Die aktuelle Notierung sollte den Boden markieren.

Ich bin weiter zuversichtlich für dieses Portfolio. Im Wesentlichen weil ich an eine Jahresendrallye glaube. Wie schon letzte Woche beschrieben, werden viele Investoren von der Seitenlinie noch bis Jahresende ins Geschehen treten, zum anderen sind die volkswirtschaftlichen Daten vor allem in den USA (Verbrauchervertrauen) besser. Die Daten in Europa stabilisieren sich auf niedrigem Niveau. Hinzu kommt, dass gesunkene Treibstoffkosten den hiesigen Konsum antreiben. 

Mit aktuell 12 Positionen ist die Anzahl der Werte derzeit eher zu hoch. Da ich vom meinem Arbeitgeber bei Neuengagements  beschränkt bin, wird es ein wenig dauern eine optimale Struktur hier darzustellen. Da ich aber weiterhin von steigenden Märkten ausgehe, ist der Zustand nicht kritisch zu beurteilen. In eine kommende Stärke wird die Anzahl der Positionen reduziert. Auf dem Prüfstand stehen geringe Wetten wie ENI, Nestle und BHP (alle Wert kann ich nicht nachkaufen) und Underperformer wie Vale und Bilfinger.

Informationen über Trades werden von mir per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.

Wochenbericht 30.11.2014 für wikifolio nirvana special situations & golden nuggets


Wochenbericht zum 30.11.2014

Im Wochenverlauf hat mein Zertifikat wikifolio nirvana special situations eine negative (-150 BP) Performance aufgewiesen. Gleichwohl war der Verlauf eine starke Achterbahn. Es wurde keine Transaktion im Wochenverlauf getätigt. Die größten Positionen im Zertifikat sind weiterhin: Bougainville, Cameco, Deutsche Bank und Samsung in Summe mit fast 50% Gewicht. Der Investitionsgrad liegt bei über 96%.

Samsung und Portugal Telecom waren die Aktien die am meisten Newsflow hatten. Bei PT wird die Neuordnung des brasilianischen Marktes weiter vorangetrieben und immer mehr Unternehmen  interessieren sich für das portugiesische Unternehmen. Bei Samsung wurden ein Aktienrückkaufprogramm und der Verkauf nicht-Kerngeschäftsfelder veröffentlicht, worauf die Aktie ordentlich stieg.

Zitat finanzen.net: „Mit ihrem Festhalten an den aktuellen Fördermengen hat die Opec den Ölpreis am Freitag auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren gedrückt. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um zwei Prozent auf 71,12 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI brach zeitweise sogar um 8,1 Prozent auf 67,75 Dollar ein, weil die US-Anleger am Donnerstag feiertagsbedingt gefehlt hatten. Das ist der größte Tagesverlust seit dreieinhalb Jahren. Am Widerstand Saudi-Arabiens war eine Einigung der Opec auf eine Drosselung der Fördermengen gescheitert, wie sie ärmere Mitglieder wie Venezuela und der Iran gefordert hatten. Damit sollte der Verfall des Ölpreises aufgehalten werden. Dieser ist seit dem Sommer wegen eines Überangebots bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage aus China und der Euro-Zone um rund ein Drittel zurückgegangen. Saudi-Arabien habe seine Rolle, die Preise über die Menge des Angebots zu regulieren, aufgegeben, schrieben die Analysten der Societe Generale in einem Kommentar. "Wir können gar nicht stark genug betonen, welch eine dramatische und fundamentale Veränderung dies für den Ölmarkt ist." Vor diesem Hintergrund sagte der Chef des russischen Ölkonzerns Rosneft, Igor Setschin, in einem Zeitungsinterview den Rückgang des Ölpreises 2015 auf unter 60 Dollar voraus. Zu den Haupt-Leidtragenden des erneuten Ölpreis-Rutsches zählt Russland, das auf die Einnahmen aus den Rohstoff-Exporten angewiesen ist.“ Hierunter litt leider meine ETF auf Öl.  

Mit einem Dax bei fast 10.000 profitierten auch meine Deutsche Bank und Lanxess. Aufgrund der Goldpreisschwäche im Zuge des Schweizer Referendums konnten meine Goldwerte nicht profitieren. Der Ausgang des Referendums wird morgen bekanntgegeben. Sollten die Nein-Sager gewinnen, sollte dies in den Kursen eskomptiert sein. Ein Ja wäre für das Zertifikat eine absolute positive Überraschung.    

Für die kommende Woche bin ich weiterhin für die Aktienseite eher positiv gestimmt. Es wird versucht in eine deutliche Kurssteigerung die Wetten zu fokussieren. Mit der aktuellen Performance – vor allem auch der Mikrocaps – bin ich nicht zufrieden. Über Trades informiere ich gerne per Twitter. Mein Account dort heißt wikifolio nirvana: über Folger freue ich mich sehr. 

 

 
Wochenbericht zum 30.11.2014

Das Zertifikat nirvana golden nuggets verlor um 600 BP im Wochenverlauf. Es wurden keine Transkationen im Zeitraum durchgeführt. Der Investitionsgrad ist dementsprechend auf  90% gestiegen.

Aus finanzen.net: „Der Etat für die Anzeigenkampagne zur "Gold-Initiative" fällt unter den drei am Wochenende anstehenden Volksabstimmungen mit geschätzten 1,5 Millionen Franken am üppigsten aus. Angesichts der großen Anzahl der Gegner scheint dies auch erforderlich zu sein, schließlich haben sich neben den meisten Schweizer Parteien, auch Parlament und Bundesrat sowie die eigentlich zur politischen Neutralität verpflichtete Schweizer Nationalbank (SNB) mitunter vehement für ein "Nein" eingesetzt. Bei den Notenbankern scheint man besonders nervös zu sein, weil ein Befürworten der Gold-Initiative erhebliche Folgen hätte. So wären der SNB Verkäufe von Staatsgold generell verboten, im Ausland gelagerte Goldreserven müssten innerhalb von zwei Jahren im Inland gelagert werden und ein Fünftel der Bilanz-Aktiva müssten spätestens in fünf Jahren mit Gold hinterlegt sein. Auf Basis der aktuellen Gegebenheiten taxieren diverse Analysten den daraus resultierenden Kaufbedarf auf mindestens 1.500 Tonnen. In der Schweizer Öffentlichkeit waren kritische Stimmen bezüglich der Gold-Initiative eindeutig präsenter. Nicht immer wurde dabei objektiv argumentiert. Zugegeben, das generelle Verkaufsverbot für Schweizer Staatsgold mag für viele nicht plausibel sein, mit der Forderung, die Bilanz der Notenbank stärker auf Gold auszurichten, treffen die Initiatoren der Volksbefragung allerdings durchaus den Nerv besorgter Bürger. Die Schweiz mag bei den Goldreserven pro Kopf aufgrund seiner geringen Bevölkerungszahl relativ gut dastehen, in Relation zu den Währungsreserven scheint das Alpenland jedoch keineswegs überversorgt zu sein. Laut jüngstem Quartalsbericht des World Gold Council kommen die Eidgenossen auf 1.040 Tonnen Gold (7 Prozent) und damit auf dieselbe Goldquote wie Indien. Seine europäischen Nachbarn wie zum Beispiel Deutschland (67 Prozent), Frankreich (65 Prozent) und Italien (66 Prozent) haben hier eine deutlich höhere Goldquote aufzuweisen. Weil die Schweizer Notenbank derzeit vor allem Euros kauft, um den Aufwärtsdrang des Franken zu begrenzen, würde sie ein "Ja" zur Gold-Initiative vor große Probleme stellen.“

Der Ausgang des Referendums wird morgen bekanntgegeben. Sollten die Nein-Sager gewinnen, sollte dies in den Kursen eskomptiert sein. Ein Ja wäre für das Zertifikat eine absolute positive Überraschung.    

Information über Trades werden von mir derzeit per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.
 

 

Wochenbericht zum 30.11.2014 - wikifolio nirvana global resources


Die Wertentwicklung meines Zertifikats wikifolio nirvana global resources war im Wochenverlauf mit fast 300 BP negativ. Es wurde keine Transaktion im Zeitraum getätigt. Der Investitionsgrad liegt daher weiterhin bei 92%. Vor allem das Pricing der Mikrocaps bei L&S ist allerdings nur bedingt richtig. Die Mikrocaps im Zertifikat handeln an der Mutterbörse meist zu deutlich besseren Kursen.

Die Woche war für die Rohstoffwerte eher verhalten. Gründe hierfür waren die Opec-Sitzung am Donnerstag und die Unsicherheit um den Ausgang des Schweizer Referendums. Mit den Lagerreserven ging es insgesamt um 1,95 Millionen Barrel nach oben, wobei allein für Cushing (Oklahoma) - dem Lieferpunkt für Nymex-Rohöl - ein Zuwachs um 1,3 Millionen Barrel gemeldet worden war. Mit ihrem Festhalten an den aktuellen Fördermengen hat die Opec den Ölpreis am Freitag auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren gedrückt. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um zwei Prozent auf 71,12 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI brach zeitweise sogar um 8,1 Prozent auf 67,75 Dollar ein, weil die US-Anleger am Donnerstag feiertagsbedingt gefehlt hatten. Das ist der größte Tagesverlust seit dreieinhalb Jahren. Am Widerstand Saudi-Arabiens war eine Einigung der Opec auf eine Drosselung der Fördermengen gescheitert, wie sie ärmere Mitglieder wie Venezuela und der Iran gefordert hatten. Damit sollte der Verfall des Ölpreises aufgehalten werden. Dieser ist seit dem Sommer wegen eines Überangebots bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage aus China und der Euro-Zone um rund ein Drittel zurückgegangen. Saudi-Arabien habe seine Rolle, die Preise über die Menge des Angebots zu regulieren, aufgegeben, schrieben die Analysten der Societe Generale in einem Kommentar. "Wir können gar nicht stark genug betonen, welch eine dramatische und fundamentale Veränderung dies für den Ölmarkt ist." Vor diesem Hintergrund sagte der Chef des russischen Ölkonzerns Rosneft, Igor Setschin, in einem Zeitungsinterview den Rückgang des Ölpreises 2015 auf unter 60 Dollar voraus. Zu den Haupt-Leidtragenden des erneuten Ölpreis-Rutsches zählt Russland, das auf die Einnahmen aus den Rohstoff-Exporten angewiesen ist. Die Wirtschaft des Landes leidet zusätzlich unter den westlichen Sanktionen wegen der Rolle Russlands in der Ukraine-Krise. Der Moskauer Aktienindex RTS fiel am Freitag um bis zu 3,7 Prozent auf ein Fünfeinhalb-Jahres-Tief von 969,26 Punkten. Die russische Währung ging ebenfalls in die Knie. Dollar und Euro markierten mit 49,90 beziehungsweise 62,031 Rubel jeweils ein Rekordhoch. Der Verkaufswelle am Devisenmarkt konnten sich Währungen anderer Ölförder-Länder nicht entziehen. Der US-Dollar stieg zur norwegischen und zur kanadischen Währung jeweils auf ein Fünfeinhalb-Jahres-Hoch. Vor allem BHP und Freeport haben nennenswertes Ölexposure.

Obwohl zur Wochenmitte enttäuschende US-Konjunkturdaten gemeldet wurden und der Dollarindex danach markant zurückfiel, profitierte der Goldpreis davon nicht. Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares kam es nach vier Tagen mit stagnierenden Goldbeständen sogar wieder zu Abflüssen. So reduzierte sich die gehaltene Goldmenge am Mittwoch von 720,91 auf 718,82 Tonnen. Vor der am Sonntag in der Schweiz stattfindenden Volksabstimmung zur Gold-Initiative und angesichts des US-Feiertags dürften die Umsätze im weiteren Wochenverlauf relativ dünn ausfallen. Auf dem gegenwärtigen Niveau scheint ein Scheitern bereits eingepreist zu sein. Sollten sich die Eidgenossen - wie 1949 und 1951 schon einmal geschehen - für Gold entscheiden, wäre aber mit einem signifikanten Kurssprung nach oben zu rechnen. Bei einem "Nein" dürfte der Markt dies wahrscheinlich relativ unaufgeregt zur Kenntnis nehmen und abhaken (Zitate aus reuters.com und finanzen.net).

Viele Metalle werden in absehbarer Zeit in Defizit sein. Aus meiner Sicht ist dies heute schon bei Uran und eigentlich latent aber permanent bei Kupfer. Auch die andern Industriemetalle werden positiv gesehen. In die kommende Aufwärtsbewegung, werden die Wetten konzentrierter. Informationen über Transaktionen werden mittlerweile täglich per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.

Sonntag, 23. November 2014

Wochenbericht zum 23.11.2014 - wikifolio nirvana golden nuggets

Das Zertifikat nirvana golden nuggets stieg von niedrigem Niveau um 300 BP zum zweiten Mal in Folge im Wochenverlauf. Es wurden drei Zukäufe in bestehenden Positionen getätigt (Barrick, Newmont und Agnico). Gerade noch rechtzeitig um von den um 10 USD gestiegenen Goldpreis zu profitieren. Der Investitionsgrad ist dementsprechend auf über 90% gestiegen.

Insgesamt scheint es, dass der Goldpreis seine Bodenbildung beendet hat und sich das Muster des letzten Jahres wiederholt. Hier konnten Goldminen ab Dezember den Markt für die kommenden vier Monate deutlich outperformen. Dies passt auch zur aktuellen Nachfrage aus finanzen.net (vom 19.11.2014):  

„Die Asiaten scheinen wieder etwas hungriger geworden zu sein. Darauf deuten zumindest die Oktober-Daten der Schweizer Zollbehörde hin. Die Eidgenossen exportierten mit 192,8 Tonnen 13 Prozent mehr Gold als im September. Davon flossen 75,1 Tonnen nach Indien, 42,5 Tonnen nach China und 25,7 Tonnen nach Hongkong. Sollten die Schweizer am 30. November die Gold-Initiative mehrheitlich befürworten, dürften sich die seit Längerem zu beobachtenden Abflüsse zumindest beruhigen - nach einem "Ja" sieht es laut aktuellen Umfragen aber eher nicht aus. Beim gestrigen Einbruch des Tagesumsatzes auf 16.586 kg scheint es sich an der Shanghai Gold Exchange um einen einmaligen Ausrutscher gehandelt zu haben. Heute wurde nämlich mit 25.607 kg wieder mehr gehandelt als im Durchschnitt der vergangenen Woche. Das Argument Inflationsangst bleibt derzeit jedoch außen vor, schließlich wurden am Nachmittag wenig beängstigende US-Teuerungsraten gemeldet. Pardon, von Teuerung kann gar nicht gesprochen werden, schließlich haben sich die Preise im Oktober gar nicht bewegt.“

Eine ebenfalls passende Textpassage, aus demgoldreport.de, beschreibt gut die mittelfristige Chance von Gold in einem globalen Abwertungsprozess: „Die PBOC (Zentralbank Chinas) hat den Kampf wieder aufgenommen! Die massive Abwertung des japanischen Yens schwächt die Exportindustrie Chinas gewaltig und nur mit geldpolitischen Lockerungen kann man hier gegenwirken. Dies hat die POBC heute (21.11.2014) getan und den Schlüsselzins von 6,00% auf 5,60% verringert. China nimmt also den offenen Kampf auf und versucht nun durch eigene Lockerungsmaßnahmen den Wert der einheimischen Währung nach unten zu pressen. Dies ist nichts anderes als ein Währungskrieg! Ich habe in meinen Vorträgen sehr genau beschrieben, warum Gold zuletzt eher unter Druck stand, aber auch, warum die Zentralbank Chinas, die EZB und die FED sehr bald wieder handeln müssen. Es gibt in einem solchen weltweit geführten Abwertungswettlauf keine Gewinner, zumindest bei den ungedeckten Papierwährungen. Nur harte Vermögenswerte wie sie Gold, Silber oder Aktien darstellen, werden diesen Abwertungswettlauf überleben. Beim Goldpreis haben wir heute ein typisches Spiel gesehen. Mit der Ankündigung der chinesischen Zentralbank wurde kurzfristig versucht, die Marktteilnehmer zu verunsichern. Binnen von weniger Minuten fiel Gold von 1.197 USD auf 1.187 USD. Anschließend wurde gekauft was das Zeug hält und Gold notiert aktuell über der Marke von 1.200 USD.“

Weiter heißt es in dem Bericht: „Die Goldaktien bieten aktuell enorme Chancen, vielleicht sogar die besten Chancen für die nächsten 10 oder 20 Jahre. Die Bewertungen sind auf ein Niveau abgerutscht, welches teilweise bis in das Jahr 1942 zurückreicht.“ Dem kann ich mich zum Teil anschließen, ich denke ebenfalls dass die Aussichten für Gold positiver geworden sind –was allerdings nicht bezogen auf das Management der Goldminen ist. Hinzu kommt, dass aus meiner Sicht sich eine enorme Shortblase aufgebaut hat, da ein Großteil des gekauften Goldes geliehen ist und diese irgendwann  wieder reduziert werden muss, was zu zusätzlichen Käufern führen wird. Mit dem Schweizer Referendum gibt es einen  positiven Katalysator für den Markt – obwohl die „Nein-Sager“ vorne liegen. Aber möglicherweise kommen noch andere Zentralbanken auf eine ähnliche Idee – die Schweizer leben ja nur bedingt hinter den Bergen! Die Förderkosten entsprechen dem Spotpreis, also auch von hier nur noch wenig downside Potenzial. Information über Trades werden von mir derzeit per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.

Samstag, 22. November 2014

Wochenbericht zum 22.11.2014 - wikifolio nirvana special situation und absolute return


Wochenbericht zum 22.11.2014

Im Wochenverlauf konnte mein Zertifikat wikifolio nirvana special situations eine positive (+250 BP) Performance aufweisen. Gleichwohl war der Verlauf eine starke Achterbahn. Es wurde eine Transaktion im Wochenverlauf getätigt – Verkauf von Portugal Telecom. Die größten Positionen im Zertifikat sind weiterhin: Bougainville, Cameco, Deutsche Bank und Samsung in Summe mit fast 50% Gewicht. Der investitionsgrad liegt bei über 95%.

Das Portfolio profitierte von der chinesischen Zinssenkung – allen voran die Rohstoffwerte. Auch die Goldpositionierung war vorteilhaft. Insgesamt hat der Goldpreis rund 10 USD je Unze zugelegt. Insgesamt profitiert das Portfolio von unternehmensspezifischen Faktoren.

So sind Übernahmeberichte bei Portugal Telecom insgesamt kurstreibend. Auch das Sentiment bei den Telekoms ist nach der Vodafone Performance weiter gestiegen. Portugal Telecom wird in den kommenden Wochen hoffentlich in Stärke verkauft. Ebenfalls sollte das gute Uranumfeld bei Cameco genutzt werden, den Wert in die Stärke zu reduzieren.

Bei Rohöl ist die Konjunkturflaute aus Asien und Europa zu spüren. Obwohl die am Donnerstag  gemeldeten Einkaufsmanagerindex aus Asien und Europa tendenziell schlechter als erwartet ausgefallen waren, kam es an den Energiemärkten zu keinem weiteren Ölpreisverfall. Bei den wöchentlichen Neuanträgen auf Arbeitslosenhilfe fiel die Zahl mit 291.000 schwächer als erwartet (Vorwoche: revidiert 293.000) aus. Derzeit scheint der fossile Energieträger gegen negative Konjunkturmeldungen jedoch relativ resistent zu sein.

Für die kommende Woche bin ich sowohl für die Aktienseite als auch für die Goldwerte eher positiv gestimmt. Es wird versucht in eine deutliche Kurssteigerung die Wetten zu fokussieren. Mit der aktuellen Performance – vor allem auch der Mikrocaps – bin ich nicht zufrieden. Über Trades informiere ich gerne per Twitter. Mein Account dort heißt wikifolio nirvana: über Folger freue ich mich sehr.
 

Wochenbericht zum 22.11.2014

Mein Zertifikat nirvana absolute return gewann rund 200 BP im Wochenverlauf und nähert sich damit wieder der High Watermark.  Es wurde zwei Transaktionen – Gewinnmitnahmen bei Axa und Antofagasta - durchgeführt. Die Kasseposition ist auf 19% gestiegen. Die größte Aktienposition bleibt die Deutsche Börse. Zweitgrößte Übergewichtung ist der Kupferproduzent Antofagasta.

Ich bin weiter zuversichtlich für dieses Portfolio. Im Wesentlichen weil ich an eine Jahresendrallye glaube. Wie schon letzte Woche beschrieben, werden viele Investoren von der Seitenlinie noch bis Jahresende ins Geschehen treten, zum anderen sind die volkswirtschaftlichen Daten vor allem in den USA (Verbrauchervertrauen) besser. Die Daten in Europa stabilisieren sich auf niedrigem Niveau. Hinzu kommt, dass gesunkene Treibstoffkosten den hiesigen Konsum antreiben.  Der Effekt von niedrigeren Ölnotierungen auf das GDP wird von einer Schweizer Großbank mit über 0,3% beziffert.

Mit einer weiterhin expansiven globalen Geldpolitik – wie im Wochenverlauf mit der chinesischen Leitzinssenkung gesehen – sollten die Aktienmärkte weiter steigen. Von einer stärkeren chinesischen Nachfrage würden vor allem die Rohstoffwerte profitieren, die im Zertifikat mit BHP, Vale, Antofagasta und Glencore vertreten sind. Auch die EZB wird irgendwann etwas aktiv „tun“ und nicht nur über ihre Möglichkeiten sprechen.

Mit aktuell 12 Positionen ist die Anzahl der Werte derzeit eher zu hoch. Da ich vom meinem Arbeitgeber bei Neuengagements  beschränkt bin, wird es ein wenig dauern eine optimale Struktur hier darzustellen. Da ich aber weiterhin von steigenden Märkten ausgehe, ist der Zustand nicht kritisch zu beurteilen. In eine kommende Stärke wird die Anzahl der Positionen. Auf dem Prüfstand stehen geringe Wetten wie ENI, Nestle und BHP (alle Wert kann ich nicht nachkaufen) und Underperformer wie Vale und Bilfinger. Der Versicherungskonzern AXA wurde aus dieser Überlegung im Wochenverlauf verkauft.  

Informationen über Trades werden von mir per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.

Wochenbericht zum 22.11.14 - wikifolio nirvana global resources

Die Wertentwicklung meines Zertifikats wikifolio nirvana global resources war im Wochenverlauf mit fast 400 BP Zuwachs wieder erfreulich. Es wurde keine Transaktion im Zeitraum getätigt. Der Investitionsgrad liegt daher weiterhin bei 92%.

Die Rohstoffwerte wurden donnerstags mit dem chinesischen Einkaufsmanager-Index der Großbank HSBC auf Talfahrt geschickt, weil dieser lediglich bei 50,0 lag. Damit nähern sich die chinesischen Wachstumsraten der 7%-Schwelle. Möglicherweise ist dieses Niveau der Zentralregierung allerdings zu wenig. Die chinesische Zentralbank reduzierte den Leitzins um 40 BP, was für die Märkte unerwartet kam.  Damit steigen die Chancen weiterer Maßnahmen und der Rohstoffsektor sollte hiervon profitieren. Dass Geldpolitik alleine nicht automatisch zu Wachstum führt, sah man montags, als Berichte über eine Rezession in Japan bekannt wurden. Insgesamt war der volkswirtschaftliche Nachrichtenfluss durchwachsen. Allerdings war die Kapitalmarktperformance durchweg positiv.

 Gold konnte leicht steigen, wovon die Goldminen profitierten. Zwar belastet die Ukraine den Goldmarkt…(aus finanzen.net) „Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge hat sich das Land, das sich derzeit in schweren wirtschaftlichen Turbulenzen befindet, im Oktober von einem Drittel seiner Goldreserven getrennt. Zum Monatsende lag der Bestand noch bei 26 Tonnen - das sind 14 Tonnen weniger als noch im Vormonat, wie aus Daten des IWF hervor geht.“ Aber mittlerweile dürfte der Goldmarkt so stark geshortet sein, dass Eindeckungen im Vorfeld des Schweizer Referendums getätigt werden. Die Goldpositionierung wird beibehalten.

Eisenerz und Öl machen weiterhin Sorgen, hierunter leiden vor allem BHP und Vale. Zwar sind die Preise beider Rohstoffe unter den Incentivpreisen, was nur eine bestimmte Zeit Bestand haben sollte. Allerdings ist fraglich wie lange diese „bestimmte Zeit“ ist. Da die Probleme beider Rohstoffe vor allem von der Angebotsseite kommen.

In der kommenden Woche finden einige Investorentage  statt, dies dürfte nochmal BHP, Rio Tinto und Cameco in den Mittelpunkt der Berichterstattung bringen. Nach einigen Gesprächen im Wochenverlauf  muss schon auf das starke negative Sentiment hingewiesen werden. Die Unzufriedenheit über das Management ist hoch. Was durch Aussagen, wie die von Tom Albanese (ehemaliger CEO von Rio Tinto und für das Eisenerzwachstum verantwortlich) der sich zur Schwäche des  Eisenerzmarktes äußert, bestätigt wird. Auch der fehlende FCF bei Spotpreisen ist negativ zu beurteilen und die Bilanzsituation lässt nur bedingt Akquisitionen zu. Da der Sektor mittlerweile so stark untergewichtet ist, sind die Chancen für eine Besserung erheblich gestiegen.

Vor allem dann, wenn mit China und hoffentlich auch Indien Nachfragewachstum sich wieder beschleunigt. Viele Metalle werden in absehbarer Zeit in Defizit sein. Aus meiner Sicht ist dies heute schon bei Uran und eigentlich latent aber permanent bei Kupfer. Auch die andern Industriemetalle werden positiv gesehen. Mit dem Wochenausgang bin ich sehr zufrieden und hoffe nun, dass dies die Zündung für den Rohstoffsektor (wie schon letztes Jahr) ist. In die kommende Aufwärtsbewegung, werden die Wetten konzentrierter. Informationen über Transaktionen werden mittlerweile täglich per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.

Sonntag, 16. November 2014

Wochenberichte zum 16.11.2014 - restliche wikifolios


Wochenbericht zum 16.11.2014
Im Wochenverlauf konnte mein Zertifikat wikifolio nirvana special situations eine leicht positive (+100 BP) Performance aufweisen. Gleichwohl war der Verlauf eine starke Achterbahn. Es wurde eine Transaktion im Wochenverlauf getätigt – Kauf von Portugal Telecom (wie schon in der Vorwoche). Die größten Positionen im Zertifikat sind weiterhin: Bougainville, Cameco, Deutsche Bank und Portugal Telecom in Summe mit fast 50% Gewicht.
Ich bin weiter zuversichtlich für dieses Portfolio. Im Wesentlichen weil ich an eine Jahresendrallye glaube. Wie schon letzte Woche beschrieben, werden viele Investoren von der Seitenlinie noch bis Jahresende ins Geschehen treten, zum anderen sind die volkswirtschaftlichen Daten vor allem in den USA (Verbrauchervertrauen) besser. Die Daten in Europa stabilisieren sich auf niedrigem Niveau. Hinzu kommt, dass gesunkene Treibstoffkosten den hiesigen Konsum antreiben.  Der Effekt von niedrigeren Ölnotierung auf das GDP wird von einer Schweizer Großbank mit über 0,3% beziffert.
Aktuell gibt es sehr viele Nachrichten zu Portugal Telecom. Insgesamt vier Unternehmen sind aktuell am Erwerb des Unternehmens(bzw. –teile) interessiert. Ich gehe davon aus, dass es einer Bieterkampf um das Unternehmen geben wird, was die Aktie n meinen DCF-Zielkurs von über 2 Euro näher bringen sollte.
Auch die Situation  im Uranmarkt bietet aus meiner Sicht viele Chancen. Mit der Wiederinbetriebnahme einiger japanischer AKWs und der erstarkten Uranpreis (+7 USD / lbs im Wochenverlauf) hervorgerufen durch die Nachfrageseite, konnte Cameco ordentlich (+22%) seit den Tiefs im Oktober zulegen.  
Für die kommende Woche bin ich sowohl für die Aktienseite als auch für die Goldwerte eher positiv gestimmt. Es wird versucht in eine deutliche Kurssteigerung die Wetten zu fokussieren. Mit der aktuellen Performance – vor allem auch der Mikrocaps – bin ich nicht zufrieden. Über Trades informiere ich gerne per Twitter. Mein Account dort heißt wikifolio nirvana: über Folger freue ich mich sehr.
 
 
Wochenbericht zum 16.11.2014
Mein Zertifikat nirvana absolute return verlor im Wochenverlauf leicht. Es wurde eine Transaktion – Gewinnmitnahmen bei Union Pacific - durchgeführt. Die Kasseposition ist auf 17% gestiegen. Die größte Aktienposition bleibt die Deutsche Börse. Zweitgrößte Übergewichtung ist der Kupferproduzent Antofagasta.
Ich bin weiter zuversichtlich für dieses Portfolio. Im Wesentlichen weil ich an eine Jahresendrallye glaube. Wie schon letzte Woche beschrieben, werden viele Investoren von der Seitenlinie noch bis Jahresende ins Geschehen treten, zum anderen sind die volkswirtschaftlichen Daten vor allem in den USA (Verbrauchervertrauen) besser. Die Daten in Europa stabilisieren sich auf niedrigem Niveau. Hinzu kommt, dass gesunkene Treibstoffkosten den hiesigen Konsum antreiben.  Der Effekt von niedrigeren Ölnotierungen auf das GDP wird von einer Schweizer Großbank mit über 0,3% beziffert.
Im Wochenverlauf konnte Vodafone mit guten Q2-Zahlen überraschen.  Ich halte Vodafone mit einem Kursziel von rund 250 Pence, wegen der attraktiven Dividende und dem zunehmend besseren Preis- und Wettbewerbssituation im Sektor.  Vodafone hat bisher den Subsektor underperformt, gleichwohl die Zahlen ordentlich waren, dies sollte sich nun drehen.
Ebenfalls ordentlich hat die Deutsche Post berichtet. Vor dem Hintergrund der kommenden Portoerhöhung  und den gesunkenen Treibstoffkosten, gehe ich von einem guten Umfeld für das Bonner Unternehmen aus.  Anders die Situation bei Bilfinger hier birgt 2015 weitere Risiken: (1) neues Management, was machen die mittelfristigen Ziele, (2) aktuelle Situation im Geschäftsfeld Industrials, was weiterhin eher schwach wächst und (3) die Höhe der Dividende….Ein Verkauf meinerseits wird angestrebt, um anderorts die Wetten auszubauen.
Weiterhin bin ich für dieses Portfolio sehr zuversichtlich, will allerdings die Anzahl der Wetten zugunsten des Gewichts einzelner Wetten erhöhen. Insgesamt kann ich mir weiterhin vorstellen, dass das Zertifikat zum Jahresende neue Hochs erreichen sollte. Meine Zuversicht fußt dabei auf bessere Märkte. Informationen über Trades werden von mir per Twitter unter dem Account wikifolio nirvana verschickt, gerne kann man mir folgen.